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Geplante Novellierung der TA Luft

01.11.2018

Am 16.07.2018 hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) einen überarbeiteten Entwurf zur Änderung der „Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft“ (TA Luft) veröffentlicht. Er befindet sich zurzeit (Stand 22.10.18) noch in der Ressortabstimmung zwischen den beteiligten Bundesministerien.

Die TA Luft als „Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz“ stellt die zentrale Grundlage für Anforderungen dar, die Genehmigungsbehörden an den Betrieb von über 50.000 industriellen und gewerblichen Anlagen in Deutschland stellen. Somit hat eine Änderung der TA Luft große Auswirkungen auf die gesamte Industrie.

Die geplante Änderung beinhaltet unter anderem die Eingliederung von Regelungen der Geruchsemissionen und -immissionen wie auch der Keimemissionen und -immissionen in der TA Luft. Des Weiteren verschärft sie viele bisherigen Emissions- und Immissionswerte. Hierdurch soll den technischen und wissenschaftlichen Weiterentwicklungen seit der letzten Neufassung aus dem Jahr 2002 Rechnung getragen werden. Insbesondere sollen die europäischen BVT-Schlussfolgerungen (beste verfügbare Technik) durch die Änderung in die TA Luft integriert werden.

Unter anderem der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) kritisiert jedoch, dass die geplante Änderung der TA Luft strengere Vorgaben setzt, als sie durch europäische Richtlinien (Industrieemissionsrichtlinie, IED) gefordert werden. Eine abschließende Entscheidung, in welcher Form die TA Luft novelliert wird, steht jedoch noch aus.

Falls Sie Fragen zu den potentiellen Auswirkungen der Novellierung auf Ihr Unternehmen haben, können Sie sich gerne an die Buhck Umweltberatung wenden. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

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